Bilanz zum Beginn des Staatsratsmandats von Didier Castella

Staatsrat Didier Castella hat am 22. Mai 2018 die Leitung der Direktion der Institutionen und der Land- und Forstwirtschaft übernommen. Nach viereinhalb Monaten gab er am Freitag, 5. Oktober, an einer Medienkonferenz Einblick in seine ersten Eindrücke und informierte über die Dossiers und die kommenden Herausforderungen für seine Direktion.

«Ich setze mich im Staatsrat und an der Spitze der ILFD für eine visionäre Politik ein, die für den Kanton zukunftsweisende Projekte anstösst, welche pragmatisch und volksnah umgesetzt werden», sagt Staatsrat Didier Castella. Der Direktor der Institutionen und der Land- und Forstwirtschaft, der sein Amt am 22. Mai 2018 angetreten hat, gab am Freitag, 5. Oktober, im Rahmen einer Medienkonferenz Auskunft zu den ersten Monaten seines Mandats.

Didier Castella hob hervor, wie freundlich er im Staatsrat willkommen geheissen wurde. Er nahm einen «für das gemeinsame Interesse förderlichen Geist der Kollegialität» wahr. Er habe «viel Freude an dieser intensiven und bereichernden Funktion», und unterstrich zudem den herzlichen Empfang durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ILFD.

Der neue Staatsrat begrüsst es, dass die Freiburger Regierung in den vergangenen Monaten richtungsweisende Entscheidungen getroffen und so ihre Führungsposition im Kanton bekräftigt hat. «Der Staatsrat hat in schwierigen Dossiers mutige Positionen eingenommen», sagt er dazu, «das ermöglicht klare und konstruktive Gespräche, namentlich im Grossen Rat.»

Die ILFD ist eine Direktion mit sehr unterschiedlichen Kompetenzbereichen. Ihr Direktor kann den Tag mit einer jagdpolitischen Frage beginnen, anschliessend eine Sitzung zur territorialen Gliederung und zur Rolle der Oberamtmänner leiten, bevor er sich mit der Entwicklung von Grangeneuve oder der Reduktion des Antibiotikaeinsatzes in der Tiermedizin beschäftigt und den Tag mit einer Einbürgerungsfeier abschliesst. Diese Vielfalt bezeichnet Didier Castella als «sehr spannend».

Der Staatsrat hat in den ersten Wochen seines Mandats auch sämtliche Ämter und Mitarbeitende der ILFD getroffen. Derzeit besucht er gerade die verschiedenen Oberämter.

In den ersten Monaten seines Amts konnten Fortschritte in mehreren Dossiers erzielt werden, darunter beim Gesetz über den Wald und den Schutz vor Naturereignissen (im September vom Grossen Rat verabschiedet) oder bei der Realisierung der in Grangeneuve vorgesehenen Investitionen. Zu mehreren sensiblen Themen wurden tiefgreifende Überlegungen angestossen, beispielsweise zur territorialen Gliederung und zur Zweisprachigkeit. In einem Klima der Verständigung hat Didier Castella die Treffen mit den Partnern (Vereine, Verbände, Branchenorganisationen, Gemeindevertreter, Parlamentarier, Vertreter der Privatwirtschaft …) intensiviert, um bei den ehrgeizigen Projekten (Grossfreiburg, Agro-Lebensmittel, Jagd, Fischerei, Regionen …) einen Konsens zu erzielen.

Die Zusammenarbeit mit dem Grossen Rat begann im Übrigen vielversprechend. Der erste Gesetzesentwurf, den Didier Castella verteidigte (Gesetz über den Wald und den Schutz vor Naturereignissen), fand im September breite Zustimmung bei den Parlamentarierinnen und Parlamentariern.

Die Bilanz dieser ersten Monate bietet vor allem Gelegenheit, die wichtigsten Herausforderungen aufzulisten, welche die ILFD in den kommenden Jahren erwarten. Eine Liste dieser Projekte (vgl. Beilage) wurde an der Medienkonferenz kommentiert. «Dem Kanton Freiburg geht es gut», meinte Didier Castella, «doch man sollte sich nicht zu sehr auf seinen Lorbeeren ausruhen. Zahlreiche Herausforderungen warten sowohl auf die Gesamtregierung als auch auf meine Direktion.»