Ein neuer Schulbauernhof für eine hochwertige Berufsausbildung am Landwirtschaftlichen Institut Grangeneuve

Freiburg, 11. Januar 2019 Medienmitteilung — Der neue Schulbauernhof wird das Landwirtschaftliche Institut des Kantons Freiburg in seiner Vorbildfunktion für alle Schülerinnen und Schüler, Landwirtinnen und Landwirte und Akteure des Milchsektors – einem Sektor, das zu den Pfeilern der Landwirtschaft und der Lebensmittelverarbeitung im Kanton Freiburg gehört – stärken. Er wird es ermöglichen, die theoretischen Kompetenzen durch praktische Übungen zu verbessern und dafür zu sorgen, dass dieses Wissen für die verschiedenen Berufe in diesem Bereich stets relevant ist. Das Bauprojekt, das in den Bereichen Tierwohl und Umweltschutz vorbildlich ist, wurde heute öffentlich aufgelegt. Der neue Schulbauernhof, aber auch die Projekte für die Erweiterung der Lebensmitteltechnologiehalle und den Umbau des bestehenden Ökonomiegebäudes in eine landwirtschaftliche Mehrzweckhalle, für die der Grosse Rat einen Rahmenkredit von 12 Millionen Franken verabschiedet hat, wird Grangeneuve als Referenzinstitution in der Schweiz stärken und zu einem Kompetenzzentrum machen, das weit über die Kantonsgrenzen hinaus anerkannt ist. Das Projekt für den mit 6,6 Millionen Franken veranschlagten Neubau wurde heute öffentlich aufgelegt. Sofern keine Einsprache eingelegt wird, könnten die Arbeiten, die rund 22 Monate dauern werden, im Juni 2019 beginnen. Der Standort für den neuen Schulbauernhof zwischen dem aktuellen Hof und einem Gebäude des Bildungszentrums für Hauswirtschaft, Milch- und Lebensmitteltechnologie hat zahlreiche Vorteile. So bietet er unter anderem mehr Umschwung rund um das Gebäude für die Zugänge und mehr Freiheiten bei der Benützung für Aktivitäten und Veranstaltungen. Der Bau des Schulbauernhofs Grangeneuve ist eine wichtige Etappe in der Stärkung des «Campus Grangeneuve» und ist Ausdruck des Willens des Staatsrats, den Kanton Freiburg als Leader im Agrar- und Lebensmittelsektor zu etablieren. Die Grundfläche des geplanten Baus beträgt 2900 m2. Damit wird der Schulbauernhof eine geräumige und hochwertige Infrastruktur für die Schülerinnen und Schüler sowie für die Akteure dieses Sektors bieten. Zudem misst das Projekt dem Umweltschutz und der Energieautonomie ein grosses Gewicht bei. Die Tragkonstruktion des Gebäudes wird aus Schweizer Holz bestehen und auf dem Dach sollen knapp 3000 m2 Photovoltaikmodule in Zusammenarbeit mit einem regionalen Unternehmen installiert werden. Wie die anderen Gebäude von Grangeneuve wird auch der Schulbauernhof an das Fernwärmenetz der SAIDEF angeschlossen werden. Die Längswände können an die Wetterbedingungen angepasst werden. Die Zugänglichkeit für Personen mit Behinderungen wird mit einem Lift oder mit adäquaten Rampen sichergestellt werden. Die Projektkonzeption ist vorbildlich in den Bereichen Tierschutz und Stallklima; es handelt sich um einen Laufstall mit der grösstmöglichen natürlichen Belüftung. Die innovativen technischen Optionen erleichtern die Arbeit, ohne bei […]

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Staatsrat Didier Castelia «Patron» der Freiburger Jagd

Schweizer Jäger, 9. Januar 2019 Nach einem hervorragenden Wahlresultat in den Staatsrat des Kantons Freiburg ist Didier Castella seit rund sechs Monaten Direktor der Institutionen und der Land- und Forstwirtschaft (ILFD). Zu den zahl- und abwechslungsreichen Verantwortlichkeiten dieser Direktion gehört auch der Bereich der Jagd, welcher vom Amt für Wald, Wild und Fischerei (WaldA) verwaltet wird. Trotz einer prall gefüllten Agenda nahm sich der Staatsrat netterweise Zeit für ein Gespräch mit unserem Korrespondent Claude Yerly. Staatsrat Didier Castella ist seit rund sechs Monaten Direktor der Institutionen und der Land- und Forstwirtschaft. Didier Castella, seit einigen Monaten sind Sie der «Chef» der Jagd im Kanton Freiburg. Waren Sie mit diesem Bereich bereits vertraut, bevor Sie Ihr Amt antraten? Ich bin kein Jäger, aber das Thema ist mir nicht fremd. Mein Vater war Forstingenieur und Verantwortlicher eines Forstkreises im Greyerz. Ich begleitete ihn immer gerne zu seiner Arbeit im Wald und war interessiert an der Vielfältigkeit seines Berufes. Zudem hatte ich gerne Kontakt zu den Förstern, Holzfäller und Wildhütern. Ich lernte früh den Respekt zur Natur und deren Gleichgewicht; das prägte mich so sehr, dass ich mich nach meiner Studienzeit (Doktorat in Physik) auf Umweltfragen spezialisierte. Bis zu meiner Wahl war ich für diese Fragen zuständig im Ceneralsekretariat des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS). Wie schätzen Sie aktuell die Jagdaktivität ein? Die Jäger haben sich mit der Gesellschaft entwickelt – man jagt nicht mehr, um sich zu ernähren – und den Umweltbedürfnissen angepasst. Jäger sein bedeutet in der heutigen Zeit, bei der Artenregulierung mitzuwirken und die natürliche Umgebung zu wahren und zu verteidigen. Die Jäger haben eine wichtige Rolle in der Verwaltung der wildlebenden Tiere sowie bei der Prävention von Schäden an Kulturen und Wald. Und nicht zu vergessen: Jagd steht für eine starke Naturverbundenheit, Leidenschaft, Tradition und Geselligkeit. Die Jagdvorschriften sind sehr kompliziert. Ist dies wirklich nötig? Es ist richtig, dass es im Bereich der Jagd viele, vielleicht zu viele Reglementierungen gibt und diese manchmal kompliziert sind. Ich denke zum Beispiel an die Vielfalt und Komplexität der Jagdscheine. Dies ist aber einerseits aus sicherheitstechnischen Gründen und der Sensibilisierung der Gesellschaft gegenüber der Jagd zu erklären; andererseits bewegen sich im selben Raum mehrere unterschiedliche Interessengruppen: Die Natur- und Tierschützer, die Vertreter von Land- und Forstwirtschaft, die Spaziergänger und natürlich die Jäger. Hier wird ein Schiedsspruch benötigt und Regulierungsnormen. Der Gesetzgeber zeigt übrigens grosses Vertrauen in die Anhänger von St. […]

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Glückswünsche von Didier Castella

Steinbock auf einer Flanke des Dent de Lys / Aufgenommen am 12. November 2018 / Bildnachweis www.fabricesavary.ch   « Von den Kreten herab überblickt der Steinbock mit einem wachsamen Auge unser wunderbares Freiburgerlang »   2018 war ein ganz besonderes Jahr für mich. Ein Jahr voller überwältigender Emotionen, schöner Begegnungen und Entdeckungen. Mit Ihrer Zusammenarbeit möchte ich 2019 auf diesem Weg weitergehen. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg, Glück und Gesundheit im neuen Jahr !   Didier Castella, Staatsrat

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Ämterrochade zwischen zwei Direktionen

Freiburger Nachrichten, 18. Dezember 2018 – Urs Haenni Das Amt für Natur und Landschaft schliesst sich neu dem Amt für Wald, Wild und Fischerei an. Auch wird die Planung und Geomatik des Trink- und Badewasserinspektorats zum Amt für Umwelt transferiert. Beides hat Direktionswechsel zur Folge.  FREIBURG Auslöser der Ämter- zusamrochade zwischen zwei Direktionen des Staats ist der Ruhe stand von Marius Achermann, Vorsteher des Amts für Natur und Landschaft, per Ende März 2019. Wie Staatsrat Jean-Fran9ois Steiert (SP) gestern an einer Medienorientierung ansagte, habe man diese Personalie zum Anlass genommen, Ressourcen und Organisation insbesondere in der Raumplanungs-, Umwelt und Bau- Lebensdirektion (RUBD) sowie in der Direktion der Institutionen, der Land und Forstwirtschaft – (ILFD) extern überprüfen zu lassen. So wurde auch das Personal breit befragt. Ein Amt für Wald und Natur Dabei zeigte es sich, dass es durchaus Platz für Synergien hat. Beide Direktionen haben deshalb entschieden, ihre Organisation anzupassen. Das bisherige Amt für Natur und Landschaft, das gegenwärtig der RUBD unterstellt ist, schliesst sich per 1. April 2019 dem Amt für Wald, Wild und Fischerei der ILFD an. Zusammen werden sie ein neues Amt für Wald und Natur bilden. Die beiden Ämter arbeiten Jean- heute schon eng zusammen, sagte ILFD-Direktor Didier Castella (FDP). Das Zusammenlegen bringe viele Vorteile. «So können sich die auswärtigen Partner wie etwa die Gemeinden in Zukunft an einen einzigen Ansprechpartner wenden», sagte er. Auch die Zusammenarbeit und die Effizienz könne beim Umsetzen von Projekten verbessert werden. Castella erwähnte die Unterschutzstellung von Biotopen, die Umsetzung des Landschaftskonzepts oder kantonale Massnahmen zur Erhaltung der Biodiversität als Beispiele. «Bei dieser Zusammenlegung stand der gesunde Menschenverstand im in Zentrum.» Anzahl Stellen bleibt gleich Ebenfalls ab dem 1. April 2019 werden alle Fragen der Trinkwasserplanung zusammengelegt und von der RUBD behandelt. Die Planungs- und Geomatikaufgaben des Trink- und Badewasserinspektorats, die bisher zum Amt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen gehörten, werden neu dem Amt für Umwelt ansagte, gegliedert. Dadurch werde eine echte globale Gewässerbewirtschaftung möglich. Die Analyse der Wasserqualität wird aber weiterhin vom Amt für Lebensdirektion mittelsicherheit gewährleistet, weil Trinkwasser per  Bundesgesetz als Lebensmittel gilt. Gemäss Jean-François Steiert wird die Ämterrochade keine Auswirkung auf den Stellenetat haben. Das Total an Vollzeitstellen wird gleich bleiben, hingegen könnten einzelne Zu- Funktionen ändern. Drei Personen wechseln so im Frühling die RUBD und acht Personen in die ILFD.

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Agroscope – «Eine gute Nachricht für Posieux»

Posieux scheint auch in Zukunft nur einer von mehreren Standorten von Agroscope zu sein. Der Bundesrat will keine komplette Zentralisierung. Allerdings soll Posieux einen zentralen Forschungscampus erhalten. Freiburger Nachrichten, 24. November 2018 FREIBURG/BERN Die landwirtschaftliche Forschungsanstalt Agroscope wird voraussichtlich doch nicht zentralisiert. Landwirtschaftliche Forschung soll am neuen zentralen Forschungscampus in Posieux, in zwei regionalen Forschungszentren in der Deutsch- und der Westschweiz sowie in weiteren dezentralen Forschungsstationen betrieben werden. Dies kündigt der Bundesrat an. Er hat gestern seine Stellungnahme zu einer Motion der nationalrätlichen Finanzkommission veröffentlicht, die eine Struktur mit mehreren Standorten fordert. Der Bundesrat ist einverstanden damit: Die von der Kommission eingebrachte Variante sei ein «erfolgversprechender Kompromiss», schreibt er. Sie spiegle die in den letzten Monaten eingebrachten Anliegen und Forderungen wieder. Gleichzeitig ermögliche sie die vom Bundesrat und dem Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung angestrebte Effizienzsteigerung und Stärkung der Forschung. Mit dieser Lösung könnte der Streit um Agroscope, der vor Monaten ausgebrochen war, schon bald zu Ende gehen. Im März war bekannt geworden, dass der Bundesrat die zwölf Agroscope- Standorte aus Spargründen in Posieux zentralisieren will. Der Widerstand aus der Politik, aus der Landwirtschaft und aus den Regionen war jedoch so heftig, dass der Bundesrat nun zurückkrebste. Auch beim geplanten Sparprogramm muss er über die Bücher. Die Finanzkommission hat nämlich auch eine Motion mit der Forderung eingereicht, die Höhe der Sparvorgabe von 20 Prozent zu prüfen und das Spar- in ein Effizienzprogramm umzuwandeln. Eingesparte Mittel sollen der Forschung zugutekommen. Auch damit ist der Bundesrat einverstanden. Die Politik und die Branche wünschten nicht weniger, sondern mehr Forschungsleistungen von Agroscope, schreibt er in seiner Stellungnahme. Analysen hätten gezeigt, dass heute zu viele Ressourcen in Infrastruktur statt in Forschung investiert würden. Das Anliegen der Kommission erweitere den Handlungsspielraum. Keine Überraschung Sowohl der Freiburger Landwirtschaftsdirektor, Staatsrat Didier Castella (FDP), als auch Nationalrat Jacques Bourgeois (FDP), Mitglied der Finanzkommission und Direktor des Schweizerischen Bauernverbands, zeigten sich gestern auf Anfrage nicht überrascht über die Haltung des Bundesrats. «Die nun favorisierte Variante ist eine, die schon länger im Gespräch war», so Castella. «Und es war diejenige, die tatsächlich am meisten Unterstützung bei den Kantonen und der Branche fand.» Es wäre vor allem in bestimmten speziellen Bereichen sehr schwierig gewesen, die ganze Forschungsanstalt komplett in Posieux zu zentralisieren. Auf den Entscheid, den Agroscope Standort Liebefeld nach Posieux zu verlegen, habe die neuste Stellungnahme des Bundesrats keinen Einfluss. «Die Einrichtung eines zentralen Forschungscampus ist eine gute Nachricht für Posieux», so Castella weiter. «Der Standort wird so oder so gestärkt.» Es gelte aber zu bedenken, dass der Bundesrat seinen endgültigen Entscheid in dieser Sache noch nicht gefällt habe. Darauf müsse man nun warten. Wann dieser Entscheid fallen wird, könne er nicht sagen. Bourgeois bezeichnete den zentralen Forschungscampus als «echte Chance für Posieux», die zweifellos auch mehr Arbeitsplätze an diesen Standort bringen werde; wie viel, sei allerdings derzeit noch offen. «Ich werde mich mit der gesamten Freiburger Delegation in Bern dafür einsetzen, dass dieser Campus auch tatsächlich Realität wird», so der Nationalrat. Ebenso wichtig sei das Effizienzprogramm. Mehr Forschung in der Landwirtschaft sei «dringend nötig», sagte er.

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Antibiotikareduktion: Das Projekt von Grangeneuve wird ausgeweitet und sozioökonomisch untersucht

Radio Freiburg 18 Uhr Nachrichten (13. November 2018) Antibiotika Prävention: auch in Freiburg gibt es schwarze Schaaf Freiburger Nachrichten, 13. November 2018 Kampf gegen Antibiotika wird konkret Ein kantonales Projekt zur Reduktion des Antibiotikaeinsatzes in Milchbetrieben nimmt Fahrt auf. Nach der Rekrutierung von teilnehmenden Betrieben geht es nun an die Umsetzung und Auswertung von Resultaten. ARCONCIEL Wie können Milchkühe vor Krankheiten geschützt werden oder solche behandelt werden, ohne auf Antibiotika zurückgreifen zu müssen? Mit dieser Frage hatten Freiburger Milchproduzenten das Landwirtschaftliche Institut Grangeneuve konfrontiert, und gemeinsam haben sie vor einem Jahr das Projekt ReLait zur Antibiotikareduktion ins Leben gerufen (die FN berichteten). Die Innovation liegt in der Vernetzung der Betriebe und der engeren Zusammenarbeit zwischen Produzenten, Agronomen und Tierärzten. Gestern haben die beteiligten Stellen eine erste Bilanz gezogen und über die nächsten Schritte von ReLait informiert. Im ersten Jahr haben sich 63 Milchviehbetriebe angeschlossen. Nun sollen auf Beginn des nächsten Jahres 100 weitere Betriebe dafür gewonnen werden. Die Rekrutierungsphase läuft, bereits hätten 80 Höfe ihr Interesse bekundet. Massnahmen und Analysen Ein Teil des Projekts betrifft die Analyse und Diagnostik von Gesundheitsdaten, welche die Teilnehmer des Projekts systematisch in Computerprogrammen erfassen. Auch sollen die beteiligten Landwirte mindestens eine der vorgeschlagenen Massnahmen umsetzen, etwa im Bereich der Eutergesundheit, der Kälbergesundheit und der Gebärmuttergesundheit. Im Gegenzug zum Mitwirken erhalten die Landwirte Unterstützung durch Beratung, die Vergütung der Hälfte der Analysekosten sowie einen jährlichen Pauschalbetrag von 500 Franken. Gemäss Projektleiter Jean-Charles Philipona wird ReLait nun durch eine neue Datenerhebung ausgeweitet. Nebst Gesundheitsdaten sollen neu auch wirtschaftliche Daten erhoben werden, um die finanziellen und soziologischen Folgen der Antibiotikareduktion festzuhalten. «Ziel ist, die Auswirkungen der Strategien auf die Kosten und auch auf den Arbeitsaufwand bei der Antibiotikareduktion zu prüfen», so Philipona. Zusätzlich soll gemäss dem Projektleiter auch die Position der Milchkäufer und -verarbeiter erfasst werden, unter anderem der Einfluss auf die Milchqualität. Der Branchenverband und der Schweizerische Milchproduzentenverband haben ein Label «Grüner Teppich» für nachhaltige Milch eingeführt, und der Milchverarbeiter der Migros, Elsa, hat ebenfalls ein Programm «Nachhaltige Milch» lanciert. «Mit dem Aufbau dieses Projekts haben Grangeneuve und die Freiburger Milchproduzenten schweizweit eine Pionierrolle gespielt», sagte Landwirtchaftsdirektor Didier Castella (FDP). Er wies darauf hin, dass der Einsatz von Antibiotika stetig zurückgeht. «Im letzten Jahr wurden im Kanton 50 000 Proben entnommen. Nur 18 davon waren positiv.» Bund zeigt Interesse Wie er sagte, ziehen die Tierärzte am gleichen Strick. So haben dieses Jahr der Verein Freiburger Tierärzte und das Amt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen eine Charta für den sachgemässen Einsatz von Antibiotika verabschiedet (die FN berichteten). Gemäss Castella verfolge auch der Bund die in Freiburg gemachten Erfahrungen genau. Er habe die Bedeutung des Projekts im Rahmen eines Ressourcenschutzprogramms anerkannt und ihm seine Unterstützung zugesichert. Das Projekt ReLait wird dieses Jahr die Rekrutierung der Partnerbetriebe beenden und sich dann vor allem der Umsetzung der Strategien widmen. 2020 sollen erstmals konkrete Resultate präsentiert werden. Die Betriebe werden ständig beobachtet, so dass 2022 Schlussresultate der Phase 1 vorliegen sollen. ReLait läuft bis 2024, und 2026 sollen die Schlussresultate der zweite Phase präsentiert werden.

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Ansprachen von Staatsrat Didier Castella anlässlich der Bundesfeier

Workshop Leitbild 2020-2040 „Wie sieht der Kanton die Entwichklung in den Gemeinden in den nächsten 20 Jahren„, 30. Oktober 2018 Kultur Natur Deutschfreiburg KUND, Mitglieder-Versammlung in Schwarzsee, 29. September 2018 Tag der Zweisprachigkeit, 22. September 2018 Fête nationale à La Tuffière, 1. August 2018 Bundesfeier in Bösingen, 31. Juli 2018 Slow Up de la Gruyère, 15. Juli 2018 Hundert-Jahr feier der Société d’apiculture de la Gruyère à La Roche, 23. Juni 2018 Journée du terroir, 24. Mai 2018 Empfang in der Gemeinde Gruyères, 26. Mai 2018 Sérénade der Landwehr, 22. Mai 2018

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Bilanz zum Beginn des Staatsratsmandats von Didier Castella

Staatsrat Didier Castella hat am 22. Mai 2018 die Leitung der Direktion der Institutionen und der Land- und Forstwirtschaft übernommen. Nach viereinhalb Monaten gab er am Freitag, 5. Oktober, an einer Medienkonferenz Einblick in seine ersten Eindrücke und informierte über die Dossiers und die kommenden Herausforderungen für seine Direktion. «Ich setze mich im Staatsrat und an der Spitze der ILFD für eine visionäre Politik ein, die für den Kanton zukunftsweisende Projekte anstösst, welche pragmatisch und volksnah umgesetzt werden», sagt Staatsrat Didier Castella. Der Direktor der Institutionen und der Land- und Forstwirtschaft, der sein Amt am 22. Mai 2018 angetreten hat, gab am Freitag, 5. Oktober, im Rahmen einer Medienkonferenz Auskunft zu den ersten Monaten seines Mandats. Didier Castella hob hervor, wie freundlich er im Staatsrat willkommen geheissen wurde. Er nahm einen «für das gemeinsame Interesse förderlichen Geist der Kollegialität» wahr. Er habe «viel Freude an dieser intensiven und bereichernden Funktion», und unterstrich zudem den herzlichen Empfang durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ILFD. Der neue Staatsrat begrüsst es, dass die Freiburger Regierung in den vergangenen Monaten richtungsweisende Entscheidungen getroffen und so ihre Führungsposition im Kanton bekräftigt hat. «Der Staatsrat hat in schwierigen Dossiers mutige Positionen eingenommen», sagt er dazu, «das ermöglicht klare und konstruktive Gespräche, namentlich im Grossen Rat.» Die ILFD ist eine Direktion mit sehr unterschiedlichen Kompetenzbereichen. Ihr Direktor kann den Tag mit einer jagdpolitischen Frage beginnen, anschliessend eine Sitzung zur territorialen Gliederung und zur Rolle der Oberamtmänner leiten, bevor er sich mit der Entwicklung von Grangeneuve oder der Reduktion des Antibiotikaeinsatzes in der Tiermedizin beschäftigt und den Tag mit einer Einbürgerungsfeier abschliesst. Diese Vielfalt bezeichnet Didier Castella als «sehr spannend». Der Staatsrat hat in den ersten Wochen seines Mandats auch sämtliche Ämter und Mitarbeitende der ILFD getroffen. Derzeit besucht er gerade die verschiedenen Oberämter. In den ersten Monaten seines Amts konnten Fortschritte in mehreren Dossiers erzielt werden, darunter beim Gesetz über den Wald und den Schutz vor Naturereignissen (im September vom Grossen Rat verabschiedet) oder bei der Realisierung der in Grangeneuve vorgesehenen Investitionen. Zu mehreren sensiblen Themen wurden tiefgreifende Überlegungen angestossen, beispielsweise zur territorialen Gliederung und zur Zweisprachigkeit. In einem Klima der Verständigung hat Didier Castella die Treffen mit den Partnern (Vereine, Verbände, Branchenorganisationen, Gemeindevertreter, Parlamentarier, Vertreter der Privatwirtschaft …) intensiviert, um bei den ehrgeizigen Projekten (Grossfreiburg, Agro-Lebensmittel, Jagd, Fischerei, Regionen …) einen Konsens zu erzielen. Die Zusammenarbeit mit dem Grossen Rat begann im Übrigen vielversprechend. Der erste […]

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Präsentation des 1. Jahrgangs der vom Cru de l’Hôpital vinifizierten Staatweine aus dem Vully

Medienmittelung der DILF, 5. Septembre 2018   Die Verwaltung der Staatsreben (VSR) hat am 5. September den Chasselas und den Pinot Noir 2017 aus den Staatreben im Vully präsentiert. Diese Weine wurden erstmals vom Cru de l’Hôpital vinifiziert, der die Parzellen seit dem 1. Januar 2017 bewirtschaftet. Die VSR nahm dies zum Anlass, einen Teil der Etiketten sowie ihr Corporate Design neu zu gestalten. Nach dem Wegfall der Pachtflächen des Château de Mur hat die VSR die Bewirtschaftung ihrer eigenen Reben und die Verarbeitung ihrer Weine Christian Vessaz anvertraut, dem Önologen des Cru de l’Hôpital im Eigentum der Burgergemeinde Murten. Auf den 2,2 Hektaren, die dem Staat Freiburg gehören, werden die Rebsorten Chasselas, Pinot Noir, Gamaret und Freiburger angebaut. Die gesamte Fläche dient somit nach wie vor der Produktion von Staatsweinen.   Jahrgang 2017 Der Frost im Frühling 2017 hatte grossen Schaden verursacht, weshalb die Ernte gering ausfiel. Aus diesem Grund gelangt dieser Jahrgang erst jetzt in den Verkauf. Die Erntemenge mag zwar Einbussen erlitten haben, die Qualität der Weine jedoch nicht, ganz im Gegenteil. Diese Weine werden mehr als einen Gaumen erfreuen. Gegenwärtig sind nur der Chasselas und der Pinot Noir erhältlich. Der Gamaret lagert noch im Fass zwecks Ausbau. Der Freiburger seinerseits ist noch nicht auf dem Markt, da er erst 2016 gepflanzt wurde und noch nicht genügend Trauben hervorbringt.   Änderung des Corporate Designs und neue Etiketten Die VSR hat die Veränderung genutzt, um in Zusammenarbeit mit der Grafikagentur Parallèle in Bulle ihr Corporate Design und das Erscheinungsbild der Flaschen zu überarbeiten. In einer ersten Phase wurden die Etiketten der «traditionellen» Weine neu gestaltet, namentlich jene der Weine aus dem Vully. Die traditionelle Linie der Faverges-Weine wird Anfang 2019 mit neuen Etiketten ausgestattet, wenn der nächste Jahrgang in den Verkauf gelangt. Die grafische Grundlage ist für beide Rebgüter gleich, damit eine Einheit entsteht. Die starken Codes der alten Etiketten, wie das Wappen und die Gliederung der grafischen Elemente, wurden beibehalten. Um das Design möglichst leicht zu halten und zu modernisieren, wurde auch eine Etikette für die Rückseite gestaltet, auf der die gesetzlich vorgeschriebenen Hinweise und Degustationstipps enthalten sind. Die Etikette enthält auch das neue Logo der Staatsreben. Die Broschüre mit der Preisliste sowie die Website www.vignoblesdeletat.ch sind ebenfalls überarbeitet worden.   Öffentliche Degustation Die beiden neuen Weine der Staatsreben aus dem Vully können an der öffentlichen Herbstdegustation im Le Magasin von Grangeneuve gekostet werden und zwar am […]

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Ein Gesetzesentwurf für die Bekämpfung des Litterings

Zur Entstehungsgeschichte des Gesetzesentwurfs Der Grosse Rat nahm am 14. November 2013 auf Empfehlung des Staatsrats die Motion „Kampf dem Littering“ von Grossrätin Antoinette Badoud und Grossrat Didier Castella an. In der Folge wurde vom 3. Februar 2016 bis 8. April 2016 ein Gesetzesvorentwurf in die Vernehmlassung gegeben. Die Vernehmlassungsteilnehmenden begrüssten die Stärkung der Sensibilisierungsmassnahmen. Die Einführung von Ordnungsbussen wurde ebenfalls grossmehrheitlich gutgeheissen. Daneben wurden einige Präzisierungen verlangt und Vorschläge unterbreitet, namentlich in Bezug auf die Definition des öffentlichen bzw. privaten Raums, der Zuteilung der Bussenerträge, der Kompetenzübertragung und der Verhältnismässigkeit im Vergleich zu anderen Widerhandlungen. Der nun vorliegende Gesetzesentwurf trägt diesen Stellungnahmen Rechnung. [Pressemitteilung des Staatsrates] In seiner Sitzung vom 3. Juli 2018 hat der Staatsrat den Gesetzesentwurf zur Änderung des Gesetzes vom 13. November 1996 über die Abfallbewirtschaftung (ABG) angenommen und dem Grossen Rat überwiesen. Mit dieser Änderung wird die rechtliche Grundlage geschaffen, um mit Ordnungsbusse bestrafen zu können, wer im öffentlichen Raum oder in dessen Nähe kleine Mengen von Abfällen wegwirft oder liegenlässt. Darüber hinaus ist eine Verstärkung der Sensibilisierungsmassnahmen betreffend Littering vorgesehen. Getränkedosen auf der Strasse, Papiere und Verpackungen, welche die Ufer unserer Fliessgewässer säumen, PET-Flaschen im Wald: Im öffentlichen Raum werden immer mehr Abfälle weggeworfen und liegengelassen. Dieses Phänomen – gemeinhin als „Littering“ bezeichnet -, ist ein Gesellschaftsproblem, das in den letzten Jahren stark zugenommen hat und von der Bevölkerung als störend empfunden wird; denn es beeinträchtigt die Lebensqualität. Littering verursacht zudem hohe Kosten für die lokalen Gemeinwesen. Der an den Grossen Rat überwiesene Gesetzesentwurf sagt dem Littering den Kampf an und gibt der Motion Folge, die Grossrätin Antoinette Badoud und Grossrat Didier Castella am 14. Mai 2013 eingereicht hatten. Ordnungsbussen Das Wegwerfen oder Liegenlassen im öffentlichen Raum oder in dessen Nähe von kleinen Abfallmengen wie Verpackungen, Speisereste, Kaugummis, Papier oder Zigarettenstummel wird mit Ordnungsbusse bestraft werden. Der Staatsrat wird im Reglement über die Abfallbewirtschaftung die Liste und die Pauschalbeträge (zwischen 40 und 300 Franken) der Ordnungsbussen festlegen. Im Gesetzesentwurf wird auch festgesetzt, wer Widerhandlungen feststellen und Bussen verhängen kann. Es sind dies die Beamtinnen und Beamten der Kantonspolizei sowie das Aufsichtspersonal des Amts für Wald, Wild und Fischerei. Darüber hinaus kann der Staatsrat diese Kompetenz den Gemeinden übertragen, die darum ersuchen. Information und Sensibilisierung Seit 2005 organisieren Kanton und Gemeinden jedes Jahr die Aktion „Frühjahrsputz“, die dazu dient, den öffentlichen Raum zu reinigen und die Bevölkerung auf die Problematik des Umgangs mit Ressourcen und […]

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